• BPhD e. V.

    Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e. V. () ist eine bundesweite Interessenvertretung der Pharmaziestudenten an deutschen Hochschulen. Die Mitglieder setzen sich aus den Fachschaften der 22 Universitäten zusammen, welche Pharmazie als Staatsexamens-Studiengang anbieten. Somit ist jeder Pharmaziestudent automatisch Mitglied des BPhD, da er auch Mitglied der jeweiligen Fachschaft ist. Der Vorstand wird einmal pro Semester auf der Bundesverbandstagung (BVT) von den Mitgliedern gewählt. Die Ziele des BPhD sind u.a.:
    • Verbesserung der pharmazeutischen Ausbildung
    • Vertretung der Interessen von Pharmaziestudenten
    • Engagement und Mitwirkung in nationalen und internationalen Organisationen, Kammern und Verbänden
    Vom 17. bis 18. November 1948 fand in Bonn die Gründerversammlung "Arbeitsgemeinschaft Pharmaziestudenten" (Agpha) statt. Nach 2 Umbenennungen in den Jahren 1958 und 1990 wurde der BPhD e. V. am 14. August 2000 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.

    Veranstaltungen

    Jedes Semester findet an einem Wochenende an wechselnden Standorten die Bundesverbandstagung (BVT) statt, zu der alle Fachschaften eingeladen werden. Neben der Wahl des Vorstandes dient dieses Treffen dem Austausch unter den Fachschaften, sowie der Erarbeitung von Standpunkten zu Themen der pharmazeutischen Ausbildung und des Berufs. Weiterhin werden Lösungen bei Problemen der Lehre und der studentischen Mitbestimmung an einzelnen Instituten gesucht.Seit 2003 findet außerdem jährlich eine Fortbildungsveranstaltung statt, die vom BPhD und der jeweiligen Fachschaft organisiert werden: Das PharmaWeekend. Auch bei diesem Kongress für alle Pharmaziestudenten, sowohl in- als auch ausländische, wechselt der Tagungsort. Dabei hat jede Veranstaltung ein bestimmtes Thema, zu dem hochkarätige Referenten u.a. englischsprachige Vorträge halten. Bei der Planung wird Wert darauf gelegt, die Kosten möglichst gering zu halten.

    Aktivitäten und Einfluss

    Der BPhD hat einen Studienratgeber verfasst, welcher sich mit den Themen der Bewerbung für das Studium bis zum dritten Abschnitt der pharmazeutischen Prüfung beschäftigt. Bei Interesse an einem Auslandsaufenthalt während des Studiums ist ein Blick in das lohnenswert. Eine Möglichkeit ein Praktikum im Ausland zu absolvieren ist mit dem Student Exchange Program (SEP) von der International Pharmaceutical Students' Federation (IPSF) möglich. Auf der Website des BPhD findet man zahlreiche Erfahrungsberichte von Studenten, die an diesem Austauschprogramm teilgenommen haben. EPSA und IPSF sind internationale Vereinigungen von Pharmaziestudenten, so dass Kontakt zu Studenten aus anderen Ländern möglich ist. Außerdem findet einmal jährlich eine Vollversammlung beider Organisationen im Rahmen von Kongressen statt, an der auch der BPhD teilnimmt. Auch hierzu findet man Erfahrungsberichte auf der Website.Der BPhD hatte Einfluss auf die aktuelle Approbationsordnung (gültig seit Wintersemester 2001/2002), außerdem nahmen zwei Vertreter 2002 an der Kommisionssitzung der ABDA "Erarbeitung von Qualitätsstandards für die Ausbildung im praktischen Jahr" teil. Ebenfalls seit 2002 hat der BPhD einen Sitz im Präsidium der DPhG. Der erste Vorsitzende war 2004 auch auf der Sitzung der Arbeitsgruppe der Bundesapothekerkammer "Novellierung des Berufsbildes des Apothekers" vertreten. Im selben Jahr wurde eine Podiumsdiskussion mit dem IMPP im Rahmen der 96. BVT veranstaltet. Präsident und Generalsekretär bringen drüber hinaus Anträge beim deutschen Apothekertag ein. Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e. V. zählt zu dem Mitbegründern der Initiative zur Zusammenarbeit angehender Gesundheitsberufe (IZaG), zu der außerdem Medizin- sowie Psychologiestudenten, die AG Junge Pflege und Public Health Bundesverband Studierender (PHBS) zählen.2008 führte der BPhD eine bundesweite Lehrevaluation durch, um einen Überblick über die Studiensituation der einzelnen Hochschulorte zu bekommen. Auch im Bereich des praktischen Jahres setzt sich BPhD stark ein. So wird eine Liste empfehlenswerter Ausbildungsapotheken, eine PJ-Börse, einen PJ-Ratgeber oder auch eine allgemeine Checkliste für das praktische Jahr bereitgestellt.