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Thema: PTA - Sackgassen-Beruf

  1. #161
    rewdy
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Wie kommt man denn zum Bund?
    Am besten vereinbarst du einen Termin beim Karriereberater (früher hieß das Wehrdienstberater) der Bundeswehr in deiner Nähe. Da kannst du dich erst mal (unverbindlich) beraten lassen und dann ggf. deine Bewerbung einreichen. Oder du schaust erst mal im Netz:



    Bin verheiratet, aber keine Kids. Bin ich dafür nicht zu alt?
    Nein, für Bewerber mit abgeschlossenem Studium sind die Altersgrenzen seit einigen Jahren aufgehoben. Die Einstellung erfolgt nach Eignung und Bedarf.

  2. #162
    Unregistriert
    Gast

    Als Apotheker ist es nicht besser 3.0

    Vielen Dank für die Info! Werde mich mal mit meinem Mann beraten. Bist du auch beim Bund? Hab ich ja früher schon mit geliebäugelt... Hätte ich mal machen sollen;-)

  3. #163
    rewdy
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Bist du auch beim Bund?
    Nicht mehr... Ich war vor dem Studium freiwillig länger bei der Bundeswehr (also nicht als Apotheker und auch nicht im Sanitätsdienst) und mich danach noch einige Zeit hin und wieder als Reserveoffizier betätigt. Außerdem habe ich mich auch mal mit abgeschlossenem Studium (nicht Pharmazie) beworben. Hat in meinem Fall aber nicht geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe.

    Hab ich ja früher schon mit geliebäugelt...
    Dann ist dir ja sicher bewusst, dass heute von jedem Bewerber die Bereitschaft, in einen Auslandseinsatz zu gehen, erwartet wird. Und es könnten als Offizier im Sanitätsdienst zeitweise auch andere Aufgaben, als die originäre Verwendung als Apothekerin, auf dich zukommen, z. B. so etwas wie Kompaniechefin in einem Sanitätsregiment. Aber so wie ich dich verstehe, suchst du ja etwas Abwechslung.

    Ach ja, und du musst damit rechnen, dass du am Anfang, auch wenn du mit abgeschlossenem Studium gleich mit höherem Dienstgrad eingestellt wirst, die allgemeine Grundausbildung und die Offizierlehrgänge mit den Sanitätsoffzieranwärtern (also die, die im Normalfall frisch von der Schule kommen) absolvieren musst. Einzelheiten zum Ablauf wird dir der Karriereberater beim Bund erzählen.

    Wenn du wirklich Interesse hast, dann warte nicht zu lange. Das ganze Bewerbungs- und Auswahlverfahren dauert seine Zeit.

  4. #164
    Unregistriert
    Gast
    @ rewdy:

    Interessant, dann sind wir ja ähnliche Wege gegangen. Thema ResOffz - mit Approbation ist das ein Selbstläufer - und als Reservist (im Sanitätsdienst) kann man praktisch alles machen, auch ins Ausland gehen, wenn man möchte. Bedarf ist prinzipiell gegeben.

    @ unegistriert:

    rewdy sagte schon, Altersgrenzen sind mittlerweile aufgehoben. "Früher" war mit 40 Schluss, allerdings gab es auch damals schon Ausnahmegenehmigungen für Approbierte.
    Thema Geld: Wenn du verheiratet bist, bekommst du mehr Geld - "Ehezuschlag" (ca. 100€) + Familienheimfahrten (2x/Monat) und ggf. Trennungsgeld, wenn du an einem anderen Ort und nicht in Kasernennähe (mit der Familie) wohnst, zusätzlich zum Gehalt.
    Du bekommst dann direkt vom ersten Tag an A13, siehe hier:
    Du würdest dann auch gleich in einer höheren Stufe (3/4, altersabhängig) starten.

    Ich selber hatte mal einen Antrag auf Wiedereinstellung gestellt, das ist praktisch ein Selbstläufer, da der Bedarf gegeben ist. Habe mich dann aber letztlich für die Industrie entschieden, da die Bw leider eine Promotion praktisch null honoriert (im Gegensatz zur Industrie).

    Andere Option:
    Wenn du räumlich begrenzt flexibel bist, kannst du auch versuchen, in der Industrie unterzukommen. KMUs nehmen auch öfters mal Unpromovierte, gerade in den Bereichen QS/Regulatory/Pharmakovigilanz könntest du (bei kleineren Unternehmen) realistische Chancen haben.

    Krankenhausapo ist zwar für den typischen Offizinapotheker eine beliebte Alternative, aber eben nicht leicht an eine Stelle zu kommen, weil sehr gefragt. Da brauchst du entweder viel Glück, Vitamin B oder große regionale Flexibilität - es sei denn, du würdest bereits in einer ÖA arbeiten, die KliPha-Anteile besitzt (Zytostatikaherstellung, Krankenhausversorgung etc.).


    Back to OT:

    Bundeswehr ist auch eventuell für PTA interessant. Da steigt man typischerweise je nach Erfahrung als Feldwebel bis Stabsfeldwebel (A7-A9) ein und kriegt ein Gehalt, das mit einem zivilen Apotheker vergleichbar ist (bzw sogar höher liegt, z.B. bei Familie).

  5. #165
    Unregistriert
    Gast
    Nachtrag:

    Beim Bund gibt es zwar nur 12 Monatsgehälter (kein Weihnachts-/Urlaubsgeld), dafür zahlt man aber auch keine Sozialabgaben (Krankenkasse, Rentenversicherung)! Demnach deutlich viel mehr Netto vom Brutto!

  6. #166
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von rewdy Beitrag anzeigen

    Dann ist dir ja sicher bewusst, dass heute von jedem Bewerber die Bereitschaft, in einen Auslandseinsatz zu gehen, erwartet wird. Und es könnten als Offizier im Sanitätsdienst zeitweise auch andere Aufgaben, als die originäre Verwendung als Apothekerin, auf dich zukommen, z. B. so etwas wie Kompaniechefin in einem Sanitätsregiment. Aber so wie ich dich verstehe, suchst du ja etwas Abwechslung.

    Ach ja, und du musst damit rechnen, dass du am Anfang, auch wenn du mit abgeschlossenem Studium gleich mit höherem Dienstgrad eingestellt wirst, die allgemeine Grundausbildung und die Offizierlehrgänge mit den Sanitätsoffzieranwärtern (also die, die im Normalfall frisch von der Schule kommen) absolvieren musst.

    Paar kurze Richtigstellungen von meiner Seite:

    Nein, ein SanOffz macht keine "Grundausbildung" und "Offz-Lehrgänge" mit den SanOAs, sondern besucht einen 4wöchigen Resozialisierungskurz an der Sanitätsakademie in München, wo man lernt, sich richtig anzuziehen und unfallfrei an der Truppenverpflegung teilzunehmen Es sei darauf hingewiesen, dass das Klima dort alles andere als klassisch militärisch ist; man möchte ja schließlich nicht die wenigen Approbierten, die sich zum Bund verirren, auch noch vergraulen
    Danach geht es in die Stammeinheit auf den Dienstposten. Weitere (militärische) Ausbildung ist im Wesentlichen erst vorgesehen, wenn man für einen Einsatz eingeplant wird.

    Will sagen:
    Wer räumlich flexibel ist, kann beim Bund viel Kohle verdienen und auch noch etwas Spaß dabei haben. "Rundgemacht" wird man im Sanitätsdienst (leider) nicht.
    Als Seiteneinsteiger ist man übrigens auch keine Seltenheit - in bestimmten Bereichen (z.B. VersInstZ) ist z.T. jeder Zweite ein Seiteneinsteiger.

  7. #167
    rewdy
    Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Nein, ein SanOffz macht keine "Grundausbildung" und "Offz-Lehrgänge" mit den SanOAs, sondern besucht einen 4wöchigen Resozialisierungskurz an der Sanitätsakademie in München
    Ok, das heißt wohl quasi in verkürzter Form. Dann ist das im Sanitätsdienst also anders. Interessant. Im Truppendienst mussten Bewerber mit abgeschlossenem Studium alles mitmachen. Dann sah man zwischen den Rekruten schon mal einen Neckermann-Hauptmann. Wiedereinstellern mussten nur die Offz-Lehrgänge mitmachen.

    Bundeswehr ist auch eventuell für PTA interessant. Da steigt man typischerweise je nach Erfahrung als Feldwebel bis Stabsfeldwebel (A7-A9) ein und kriegt ein Gehalt, das mit einem zivilen Apotheker vergleichbar ist (bzw sogar höher liegt, z.B. bei Familie).
    Ja, stimmt, auch nicht nur unbedingt im Sanitätsdienst. Mir ist in der ABC-AbwTrp mal eine in der Feldwebel-Laufbahn begegnet. Möglich ist vieles beim Bund.

  8. #168
    Wenn jetzt alle PTAs aus dem Forum zum Bund wechselten, käme mir das sehr entgegen.
    Bleibt mehr für mich in der Apo

  9. #169
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von rewdy Beitrag anzeigen
    Ok, das heißt wohl quasi in verkürzter Form. Dann ist das im Sanitätsdienst also anders. Interessant. Im Truppendienst mussten Bewerber mit abgeschlossenem Studium alles mitmachen. Dann sah man zwischen den Rekruten schon mal einen Neckermann-Hauptmann. Wiedereinstellern mussten nur die Offz-Lehrgänge mitmachen.
    Korrekt, dür Offiziere im Truppendienst ist es in der tat so, wie von dir beschrieben. Im Sanitätsdienst kocht man aber sein eigenes Süppchen und da gibt es Extrawürste für jeden (was ich nicht unbedingt positiv sehe).


    @ Liane:

    Wer geht schon freiwillig in die Apo, wenn er auch eine vernünftige Stelle haben kann?

  10. #170
    Unregistriert
    Gast

    Studium der Pharmazie! Zieh es durch

    Also ich bin auch mit 9 Jahren mit meiner Familie nach Deutschland eingewandert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich nur auf die Realschule und dort die Mittlere Reife machen. Ich habe die Realschule mit einem Schnitt von 3,4 abgeschlossen. Nun stand ich da! Keine Ausbildungsstätte wollte mich nehmen. Ich wollte eig. Auch weiter lernen, da ich wusste das es nicht meiner geistigen Qualifikation entspricht. Dann wurde ich in einer privaten PTA Schule fündig. Ich habe Bafög beantragt und mit 19 die Ausbildung begonnen. Dort hielten einige Lehrer nicht viel von mir und meine Antwort darauf war schwänzen. Habe dann - nach 1 Jahr wiederholen auf der PTA Schule - meine Staatsexamen bestanden. Ich war knapp 23, aber ich wollte mehr. Habe dann am Abendgymnasium mein Abi nachgeholt und tagsüber mal mehr mal weniger gearbeitet. Ohne Probleme und mit einem NC von 1,9 habe ich dann das Abitur gemacht und dann im kommenden Sommersemester angefangen Pharmazie zu studieren. Bin nun 32 Jahre alt und überlege noch zu promovieren.

    Damit möchte ich euch Mut machen. Immer dran bleiben, dann klappt alles.

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