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Thema: PTA - Sackgassen-Beruf

  1. #41
    Unregistriert
    Gast

    ....ihr macht einem ja Mut ;-)

    Hallo :-)
    Ich habe fast 10 Jahre als Betreuerin für behinderte und psychisch kranke Menschen in einem Wohnheim gearbeitet. Und da war ich auch irgendwann an einem Punkt, wo ich das Gefühl hatte alles im Schlaf erledigen zu können und zu "verdummen"..... also hab ich meine Wohnung aufgegeben, mein gutes Auto verkauft und bin mit 27 Jahren wieder zu den Eltern gezogen- alles für den Neuanfang
    Im Moment stehe ich vor den Prüfungen zur PTA und bin auch ziemlich von Zweifeln geplagt! Wobei ich dazu sagen muss, das die Schule einem mit diesem übertriebenen Druck und den ganzen Sparmaßnahmen sehr den Spaß an der Ausbildung nimmt.... Wie ich mich im Arbeitsalltag als PTA einfinden werde und ob es eine gute Entscheidung war alles aufzugeben, das wird sich zeigen. Allerdings denke ich auch, in jedem Beruf (sei er noch so schön) kommt man mal an den Punkt wo man alles Leid ist. Mut zu Neuem ist sehr gut, aber wenn daraus ewiges "Weglaufen" wird, sollte man vermutlich seine Einstellung ändern.

  2. #42
    Hallo,

    wäre Pharmazieökonomin nicht vielleicht doch eine Option? An der FH in Schmalkalden werden in zwei Semestern wichtige Grundlagen in BWL, Einkauf- und Warenlager sowie Gesundheitspolitik vermittelt, die dann nicht nur allein für die öffentliche Apotheke nützlich sind. Außerdem erweitert solch ein Studium, das in absehbarer Zeit zu absolvieren ist, in jedem Fall einen Blick über den Tellerrand - und das, zusammen mit dem Austausch mit Gleichgesinnten, hilft dann vielleicht bei der weiteren Orientierung. Die Studiengangsleitung und auch die Referenten sind übrigens alle total nett und relaxed.
    Du hast sicherlich recht, dass in einer kleineren Apotheke dieses Wissen wenig hilft und vor allem nicht finanziell honoriert wird. Ich habe dort aber im November einige PTA des aktuellen Studiengangs kennengelernt, die diese Studieninhalte nutzen, um verantwortlich etwa den Einkauf in einer großen Versanapotheke und bei der Bundeswehr zu gestalten. Auch Krankenkassen und Krankenhäuser sind zunehmend an Mitarbeitern interessiert, die neben Fachwissen aus der Apotheke auch ökononische Kenntnisse nachweisen können. Und auch für PTA-Schulen und Agenturen kann der Abschluss den Eintritt erleichtern. Wichtigsten ist in jedem Fall, dass man durch das Studium mal aus seinem gewohnten - offenbar ungeliebten - Trott kommt. Dann kommen neue Perspektiven viel leichter :-)
    Hier kannst du dich informieren

  3. #43
    Unregistriert
    Gast

    PTA - Beruf in der Sackgasse

    Hallo,

    mit der in der neuen ApBetrO geforderten Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke hat sich karrieretechnisch jetzt eine sehr gute Möglichkeit für PTA aufgetan: Jede Apotheke braucht jetzt eine Qualitätsbeauftragte, die gem. DIN EN ISO 9001:2008 5.2.2 dem Management zuzuordnen ist. Darüber hinaus kann man z. B. freiberuflich zusätzlich auch noch als QM-Systemauditorin tätig werden. Die Kolping Akademie () bietet dazu die geeignete Qualifizierungsmaßnahme (Qualitätsbeauftragte(r) und QM-Systemauditor(in) in der Apotheke) an. AWINTA bietet bundesweit Informationsseminare zum Thema Qualitätsmanagement in der Apotheke an. So viel ich weiß, sind bei derzeit rund 30 von der ApoKonzept24-QM GmbH () betreuten Apotheken bereits PTA in dieser Führungsposition tätig.

  4. #44
    Erfahrener Benutzer
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    Schleichwerbung?
    Bei uns schreibt jeder aus seinem "Fachbereich" die QM-Vorlagen. Nichts mit Aufstieg und Karriere

  5. #45
    Unregistriert
    Gast

    Böse Geldverschwendung bei FH-Studium für PTA

    Entschuldigung, aber dieses Studium ist der größte Schwachsinn aller Zeiten!!!
    Warum sollte man bitte fast 4000 Euro investieren ohne hinterher einen VOLLWERTIGEN Studienabschluss (B.A., Master) zu bekommen?!?
    Mit diesem Abschluss kann man in der Wirtschaft sogut wie gar nichts anfangen, weil er nicht akkreditiert, d.h. standardisiert und somit anerkannt ist.
    Sorry für meine klaren Worte, aber rein ökonomisch macht es keinerlei Sinn, viel Geld zu investieren, wenn man mit dem Abschluss hinterher nur etwas auf Goodwill-Basis anfangen kann, d.h. wenn der Chef oder die Chefin von sich aus mehr Gehalt bezahlt.
    Das Studium soll ja durch ein später höheres Gehalt finanziert werden. Das ist jedenfalls das Ziel der meisten Studenten.
    Dieses Ziel kann jedoch nur gewährleistet werden, wenn man einen "echten" Studienabschluss bekommt, wie eben Bachelor oder Master.
    Zusatzqualifikationen sind sehr schön, werden auch gern von Chefs genommen. In klingende Münze werden sie aber selten entlohnt - leider.

    Wenn man aber zuviel Geld und Langeweile hat: bittesehr, ist sicher ein interessantes Studium.

  6. #46
    Unregistriert
    Gast
    Hallo. Ich arbeite seit 6Jahren in einer öffentlichen Apotheke. Ich habe Abi gemacht und sitzen un in einer kleinen Stadt fest. Ich würde gern mehr verdienen. Ich bin hier gebunden. Weiß nicht recht weiter. IM Labor arbeite ich nicht gern. Hatte auch an ein Fernstudium gedacht, aber als was? Oder doch etwas ganz neues?

  7. #47
    Unregistriert
    Gast
    Hallo, mach bloß kein Fernstudium mit der Hoffnung dann mehr Geld in der öffentlichen Apo zu kriegen. Das lohnt nicht, musst nur draufzahlen. Für außerhalb der öffentichlen könnte es vllt gut sein, aber sonst wird es eh nicht honoriert. Such dir einfach eine Apo, wo du halbwegs glücklich bist oder einen anderen Beruf. Und Abitur und nur PTA das verträgt sich irgendwie nicht auf Dauer. Macht unglücklich. Ich und alle anderen Abitur-Ptas sind alle sehr unglücklich oder haben resigniert und sich damit abgefunden. Alle Realschul-PTAs sind im Grunde zufrieden. Jetzt kann man natürlich sagen selbst schuld, mit Abi nur PTA zu machen. Aber es gibt ja auch lauter private Gründe/bestimmte Lebenssituationen, die nur zur Ausbildung führen, das hat nichts mit nicht-können im geistigen Sinn zu tun. So war es bei mir. Irgendwann steht man da und ärgert sich und dann traut man sich nicht mehr an ein Studium ran. Also Kopf hoch...und PTA sein. Als Apotheker in der öffentlichen Apo macht man im Prinzip das Gleiche (abgesehen vom Inhaber). Nur das Geld tröstet etwas und die Stellung natürlich und der Fakt, sich Apotheker nennen zu dürfen.

  8. #48
    Also ich kann die Meinung nicht ganz teilen. Eine Freundinn von mir hat nach ihrer Ausbildung zur PTA an der Apollon Hochschule für Gesundheit ihren Bachelor im Fachbereich der Gesundheitsökonomie gemacht ( hier die Zusammenfassung der Studiengänge: ‎, genau aus dem Grund weil Sie so unglücklich war mit ihrer damaligen Situation war.
    Ich finde, wenn du etwas an deiner momentanen Situation ändern möchtest, dann solltest du das besser heute als morgen tun. Resignation ist immer falsch.
    Du solltest aber wirklich darauf achten am Ende auch einen Abschluss zu haben mit dem man was anfangen kann
    Geändert von larabode (27.07.2013 um 20:55 Uhr)

  9. #49
    Unregistriert
    Gast

    um was damit anzufangen?

    Hallo, was hat sie denn mit dem Pharmazieökonom angefangen????
    Bin auch PTA mit Abi und megafrustriert....

  10. #50
    Unregistriert
    Gast
    Hallo zusammen
    Ich arbeite seit fast 20 Jahren in einen KH Apotheke und bis vor 3 Jahren auch gerne - aber seit wir 4 Apotheker haben, sind wir PTA`s nur noch der letzte Dreck!!! Wir dürfen noch herstellen und Ablagen machen, Mitspracherecht bei z.B. neuer Arbeitskleidung gibt es nicht - die Apotheker entscheiden und die Deppen haben sich zu fügen. (Wir haben ja kein akademisches Fachwissen!!!!)
    Ich kann nur jedem raten sich einen besseren Beruf zu suchen - oder früh genug den Absprung zu schaffen. In meinem Alter ist es fast aussichtlos noch was anderes zu finden - jedenfalls bekomme ich nur Absagen...... Und ich muß noch 20 Jahre bis zur Rente durchhalten....

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