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Thema: Betriebsklima in Apotheken?

  1. #1
    Kimmy
    Gast

    Betriebsklima in Apotheken?

    Hallo,

    eigentlich möchte ich ja gerne Pharmazie studieren.Ich würde aber zuerst eine PTA-Ausbildung absolvieren (zwecks Wartesemester).

    Jetzt wurde mir aber mehrmals von dem Beruf PTA oder Apothekerin abgeraten,da dass Betriebsklima bedingt durch den hohen Frauenanteil
    sehr "zickig" sein soll.
    Stimmt ihr dem zu? Darauf hätte ich nämlich überhaupt keine Lust und würde mir dann lieber einen anderen Bereich suchen.

  2. #2
    Unregistriert
    Gast
    Das ist wie immer im Leben: Es gibt solche (Betriebe) und solche (Betriebe). Zu einem Zickenkrieg gehören ja immer 2. Das Gute an der Pharmazie ist jedoch, dass man seine Arbeit in der Apotheke relativ selbstbestimmt durchführen kann (gerade als Apotheker) und somit du nicht allzu abhängig bist von Anderen.

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Ja. Das fängt schon im Studium an mit Chemikalien verstecken und solchen Spielchen.

  4. #4
    Studi Avatar von Nachi
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    Chemikalien verstecken klingt ja schon ziemlich nach Kindergarten. Im Studium bekomme ich zwar schon mal Zickereien mit, aber in meiner Ausbildung bzw. hinterher im Praktikum lief es eigentlich sehr entspannt. Aber wie Unregistriert 1 schon sagt "es gibt solche und solche". Ich hatte wohl einfach Glück, denn in allen Apotheken lief es gut.

  5. #5
    Kimmy
    Gast
    Ich denke, dass ich mir aufgrund der zahlreichen Berichte über die Schwierigkeit und den psychischen Problemen im Pharmaziestudium ein anderes Studium suchen werden. Das brauche bei der Arbeit nicht auch noch. Verbunden mit den schlechten Berufschancen, ergibt das ohnehin keinen Sinn.

  6. #6
    Studi Avatar von Nachi
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    Wieso denn schlechte Berufschancen oO?

  7. #7
    Kimmy
    Gast
    Jeden Tag erscheint in der Apotheker-Zeitung ein Jammer-Artikel wie schlimm das Leben als Apothker doch sei, der Verdienst so gering, die Ansprüche so hoch, alle anderen verdienen mehr, man sei ja nur der Depp von Dienst.
    Hier und in anderen Foren finden sich ein Haufen Berichte, wie schwer und psychisch belastend das Pharmaziestudium ist. Der Aufwand lohnt sich doch überhaupt nicht.

  8. #8
    Studi Avatar von Nachi
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    Ich kann mir kaum vorstellen, dass JEDEN Tag Jammer-Berichte abgedruckt werden. Das Apothekensterben betrifft zum einen wohl die ländlichen Gegenden und zum anderen habe ich selber das Gefühl, dass oft auch übertrieben wird. Man hat als Apotheker schließlich noch mehr Optionen, als nur die öffentliche Apotheke. Ich selbst habe auch schon in öffentlichen Apos in ländlicherer Gegend gearbeitet und sei es nun der Inhaber oder der angestellte Apotheker: Wenn man sich zwei Wochen Urlaub in der Schweiz für über 2000€ leisten kann, dann kann man nicht SO schlecht verdienen, wenn der Partner auch nichts "herausragendes" macht. Und ein MUSS ist es ja nicht, in der Öffentlichen zu arbeiten. Ob das Studium einem nun psychisch zusetzt hängt dazu noch von vielen anderen Faktoren ab. Die meisten, die in "Regelstudienzeit" durch diesen Studiengang gehen, haben keinerlei Probleme. Manch einer hängt evtl. noch ein extra Semester zum Lernen dran. Das war es dann aber auch. Was hier also so manch unregistrierter User vom Stapel lässt, sollte man nicht unbedingt auf die Goldwaage legen. Wenn einem der Beruf an sich aber keinen Spaß macht, ja...dann braucht man sich da wirklich nicht durchzuquälen. Ich finde das Studium auch nicht toll, aber was ich hinterher daraus mache, ist eine ganz andere Geschichte.
    Geändert von Nachi (22.08.2018 um 20:29 Uhr)

  9. #9
    Unregistriert
    Gast
    Klar kann man etwas anderes machen, aber am Ende landen immer noch 80% in der Apotheke und für die guten Arbeitsplätze muss man örtlich flexibel sein. Und das Studium ist ein Horrortrip vom ersten bis zum letzten Tag und sogar die übermotivierten Streber sind irgendwann nervlich am Ende.
    Meine Kommiltionen sitzen in der Straßenbahn und kauen ihre Finger auf dem Weg ins Labor ab, laufen monatelang mit verschleppten Infekten rum und an ausreichend Schlaf ist gar nicht zu denken.
    Und ich würde jedem raten, der eine solide Alternative hat, sich nicht auf dieses schreckliche Studium einzulassen.
    Macht irgendwas Schönes mit eurem Leben.

  10. #10
    Studi Avatar von Nachi
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    Jap...genau sowas meine ich. Vielleicht landen deswegen dann doch jeden Tag Jammer-Berichte in den Zeitungen. Dann muss das ja wirklich eine Horror-Uni sein.

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